Prof. Dr. habil Gundula Barsch

Prof. Dr. Gundula Barsch lehrt und forscht an der Hochschule Merseburg (FH) zu den Themen Epidemiologie des Drogenkonsums, Jugend und Drogen, Hilfebedarf und Hilfebedürfnisse von DrogenkonsumentInnen, Prävention von Drogenproblemen und Evaluation neuer Ansätze im Drogenhilfesystem.

Prof. Dr. jur. Dipl.-Psych. Lorenz Böllinger

Prof. Dr. Lorenz Böllinger ist Professor für Strafrecht und Kriminologie und seit 1982 als Hochschullehrer an der Universität Bremen tätig. Zuvor arbeitete er als Rechtsanwalt und Professor an den Fachhochschulen für Sozialarbeit in Dortmund und Frankfurt/M. In Zweitqualifikation ist er auch Diplom-Psychologe und Psychoanalytiker. Seine Forschungsschwerpunkte befinden sich im Bereich der Sexual-, Gewalt- und Drogendelinquenz sowie der Rechtspsychologie und der Behandlung von Straftätern.

Dr. Clivia von Dewitz

Dr. Clivia von Dewitz ist Richterin am Amtsgericht Bad Segeberg und bemüht sich um die Förderung von “Restorative Justice” in der Justiz in Deutschland. 2021 hat sie einen Fall dem BVerfG vorgelegt und die Verfassungsmäßigkeit des Cannabis-Verbots in Frage gestellt.

Prof. Dr. Bernd Dollinger

Professur an der Univ. Siegen, Department für Erziehungswissenschaft und Psychologie. Einen Arbeitsschwerpunkt bildet die Ausarbeitung sozialwissenschaftlicher Perspektiven auf Drogenkonsum und Drogenabhängigkeit. Dies ist auch auf Fragen des professionellen Umgangs mit Konsumenten bezogen.

Philine Edbauer (M.A.)

Foto: Cherie Birkner

Philine Edbauer koordiniert die MyBrainMyChoice Initiative und baut durch sie seit 2017 ein bundesweites Netzwerk an drogen- und suchtpolitischen Mitstreiter*innen auf. Die Initiative fördert und vertieft den deutschsprachigen Diskurs über die Gestaltung von Drogenpolitik und organisiert verschiedene Kampagnen zur Entstigmatisierung und Entkriminalisierung von Personen, die illegale Drogen nehmen. Ebenso steht der Schutz von Personen im illegalen Handel und die internationale “Drogenbekämpfung” im Fokus von Auseinandersetzungen.

In ihrem interdisziplinären Masterstudium der Regionalwissenschaften (Humboldt-Universtität Berlin) hat Philine Edbauer zu verschiedenen drogenpolitischen Fragestellungen geforscht und für ihre Abschlussarbeit die politisch-historisch-ökonomischen Verschränkungen des philippinischen und internationalen “Drogenkriegs” erarbeitet sowie Diskurse des Widerstands analysiert. Sie arbeitet seitdem Teilzeit als Projektkoordinatorin im gemeinnützigen Bereich der europäsichen Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspolitik.

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MyBrainMyChoice Initiative: Profil

Prof. Dr. Johannes Feest

Prof. Dr. Johannes Feest ist Professor für Strafverfolgung, Strafvollzug und Strafrecht an der Universität Bremen und Leiter des dortigen Strafvollzugsarchivs. Schwerpunkte seiner Lehrtätigkeit sind Recht und Realität der Gefängnisse sowie die europäische und internationale Strafjustiz. Darüber hinaus beteiligt er sich mit Publikationen am International Institute for the Sociology of Law (Oñati, Spanien) und ist Redakteur des Kriminologischen Journals.

Prof. Dr. Christian Ghanem

Prof. Dr. Christian Ghanem ist Professor an der Fakultät für Sozialwissenschaften der Technischen Hochschule Nürnberg. Neben Themen der Resozialisierung und des Justizvollzugs beschäftigt er sich mit Möglichkeiten der Harm Reduction für Konsumierende.

Technische Hochschule Nürnberg
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Theresa Greiwe

Theresa Greiwe ist Sozialpädagogin/Sozialarbeiterin mit Erfahrungen in der Arbeit in einer niedrigschwelligen Drogenhilfeeinrichtung mit Konsumraum, als Betreuerin im ambulant-betreuten Wohnen mit Menschen mit einer psychischen Erkrankung und Drogenkonsum und als psychosoziale Betreuerin und Drogenberaterin in der JVA Wuppertal-Vohwinkel. Neben ihrem nebenberuflichen Masterstudiengang in Psychologie (Schwerpunkt Klinische Psychologie und psychologisches Empowerment) ist sie ehrenamtlich als Vorstand bei Vision e.V., einer niedrigschwelligen akzeptierenden Kontaktladeneinrichtung, aktiv und arbeitet für ein Projekt von dem Selbsthilfeverein JES NRW e.V. (Schwerpunkt Förderung akzeptierender Drogenselbsthilfe).

Prof. Dr. Henner Hess

Prof. Dr. Henner Hess war bis zu seiner Pensionierung Professor für Erziehungswissenschaften am Institut für Sozialpädagogik und Erwachsenenbildung der Johann Wolfgang von Goethe Universität Frankfurt/ Main. Besondere Verdienste erwarb er sich durch die Gründung und Leitung des Centre for Drug Research. Für sein Buch Mafia (Mohr 1970) erhielt er die Literaturpreise Premio Nazionale Iglesias 1973 und Premio Nazionale Empedocle 1982.

Dr. phil Gerrit Kamphausen

Dr. Gerrit Kamphausen ist Soziologe und Kriminologe. Promotion auf dem Gebiet der Kultur- und Kriminalsoziologie des Opiatgebrauchs, einschließlich der Entstehung des Drogenverbots und der Suchtbegriffe. Momentan wissenschaftlicher Mitarbeiter am Centre for Drug Research (Uni Frankfurt) im Forschungsverbund “Organisierte Kriminalität zwischen virtuellem und realem Drogenhandel”, zuvor Mitarbeiter in einem Konsumraum in Amsterdam (Stichting de Regenboog, Locatie Amoc).

Prof. Dr. Manfred Kappeler

Prof. Dr. Manfred Kappeler war Bäcker, Sozialarbeiter und Psychotherapeut für Kinder und Jugendliche. Er studierte Erziehungswissenschaften und war bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2005 Professor für Erziehungswissenschaft und Sozialpädagogik an der TU Berlin.

Luise Klaus

Foto: Johanna Bieber

Luise Klaus ist Promovendin am Institut für Humangeographie der Goethe-Universität Frankfurt. Ihre Forschungsinteressen liegen im Bereich der Kritischen Kriminologie, Drogenforschung, feministischen Methodenansätzen und räumliche Perspektiven auf soziale Ungleichheiten. In ihrem Promotionsprojekt beschäftigt sie sich mit marginalisierten Personen, who use drugs und untersucht deren Perspektiven auf den städtischen Raum und Policing.

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Michael Kleim

Michael Kleim ist Theologe und Seelsorger. Er engagiert sich im Bereich der Menschenrechte und kritisiert die Prohibition aus diesem Blickwinkel. Er hat zu den Themen Drogenkultur sowie Drogen und Spiritualität publiziert.

Michael Kleim ist Mitautor der Ausstellungen “Drogenkultur – Kulturdrogen” und des Begleit- und Bildungsmaterials (auf CD-ROM) der Heinrich-Böll-Stiftung Thüringen und schrieb Beiträge für den Alternativen Drogen- und Suchtbericht.

Heinrich Böll Stiftung Thüringen
Psychedelic Society Leipzig
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Hanfjournal
Lucys Rausch
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Dr. Axel Klein

Dr. Axel Klein ist Sozialanthropologe mit Schwerpunkt Drogen- und Lebensmittelkonsum im internationalen Vergleich. Er hat Feldstudien über Khat und Cannabisanbau in Ostafrika und der Karibik abgeschlossen und mit Drogenkurieren in Jamaica und Nigeria gearbeitet. Er arbeitet an der Universität von Kent, ist Herausgeber von “Drugs and Alcohol Today” und Autor von u.a. “Drugs and the World” (2008) und “The Khat Controversy: stimulating the debate on drugs” (2007).

Dr. Nicole Krumdiek

Dr. Nicole Krumdiek wurde für ihre mit “Summa Cum Laude” bewertete Doktorarbeit “Die national- und internationalrechtliche Grundlage der Cannabisprohibition in Deutschland” (ISBN 3-8258-9543-2) mit dem Studienpreis der Universität Bremen ausgezeichnet.

Uwe Maeffert

Uwe Maeffert ist ein deutscher Strafverteidiger und Sachbuchautor aus Hamburg.

Heiko Mohrdiek

Heiko Mohrdiek ist ein deutscher Rechtsanwalt und Strafverteidiger. Er ist seit vielen Jahren drogenpolitisch aktiv und setzt sich insbesondere für die Legalisierung von Cannabis und die Entkriminalisierung von Konsumenten psychotroper Substanzen ein.

Wolfgang Nešković

Wolfgang Nešković ist ein parteiloser deutscher Politiker und ehemaliger Richter am Bundesgerichtshof. Bekannt wurde Nešković durch seine Bemühungen im Bereich der Legalisierung von Cannabis. Seine Vorlage im Rahmen einer konkreten Normenkontrolle führte 1994 zu dem Cannabis-Beschluss des Bundesverfassungsgerichts, mit dem die Strafbarkeit des Besitzes geringer Mengen zum Eigenverbrauch im Regelfall als verfassungsrechtlich unverhältnismäßig eingestuft wurde.

Prof. Dr. jur. Cornelius Nestler

Prof. Dr. Cornelius Nestler lehrt am Institut für Strafrecht und Strafprozessrecht der Universität Köln. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit ist die verfassungs- und strafrechtliche Legitimität des Betäubungsmittelstrafrechts. Er war Anwalt im Verfahren wegen des Forschungsprojekts zur Heroinabgabe der Stadt Frankfurt/ Main gegen die Bundesrepublik Deutschland.

Dr. phil. Bettina Paul

Dr. Bettina Paul lehrt am Institut für Kriminologische Sozialforschung der Universität Hamburg. Sie beschäftigt sich mit ethnographischen Ansichten des Drogenhandels und den aktuellen Veränderungen bei den Themen “Drogentests” (vor allem am Arbeitsplatz) und “Hafensicherheit”.

Dipl. Phys. Maximilian Plenert

Maximilian Plenert engagiert sich seit mehr als 10 Jahren ehrenamtlich im Bereich Drogenpolitik, u.a. im Bundesvorstand der Grünen Jugend und innerhalb der Grünen. Er ist Mitglied im Bundesvorstand von akzept e.V. und arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Deutschen Hanf Verband. Zuletzt veröffentlichte er mit Heino Stöver „Entkriminalisierung. und Regulierung – Evidenzbasierte Modelle für einen alternativen Umgang mit Drogenhandel und –konsum“ im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung.

Dr. jur. habil. Helmut Pollähne

Dr. Helmut Pollähne ist Privatdozent am Fachbereich Rechtswissenschaft der Universität Bremen und Mitarbeiter des dortigen Instituts für Kriminalpolitik (BRIK). Nach der Habilitation zum Thema “Kriminalprognostik” arbeitet er bis auf Weiteres als Rechtsanwalt in einer Bremer Strafverteidigerkanzlei. Wissenschaftliche und kriminalpolitische Schwerpunkte: Straf- und Maßregelvollzug; Sanktionsrecht; Kriminologie; Jugendstrafrecht; Menschenrechte/Folterprävention; Polizei und Überwachung.

Prof. Dr. jur. Stephan Quensel

Prof. Dr. Stephan Quensel war als Jurist und Soziologe Leiter des Bremer Instituts für Drogenforschung (BISDRO) und Inhaber des Lehrstuhls für Resozialisation und Rehabilitation im Studiengang Soziologie der Universität Bremen. Seine Arbeitsschwerpunkte waren soziale Kontrolle und abweichendes Verhalten in Theorie und Geschichte; insbesondere bezüglich Drogen und Strafanstalten.

Drogenelend (1982), Wer raucht, der stiehlt (2009); Das Elend der Suchtprävention 2.A (2010); Witch Politics in Early Modern Europe (2023).

Dirk Schäffer

Dirk Schäffer ist seit 1998 Mitarbeiter der Deutschen AIDS-Hilfe in Berlin. Bis zum Jahr 2000 war er dort als bundesweiter Koordinator des Drogenselbsthilfenetzwerks JES tätig. Als Leiter des Fachbereichs “Drogen und Strafvollzug” ist er seit 2001 verantwortlich für die Realisierung medialer Informationen zur HIV und Hepatitsprävention bei DrogengebraucherInnen. Er ist Vorstandsmitglied des Bundesverbandes für akzeptierende Drogenarbeit (akzept e.V.) und Mitbegründer des Aktionsbündnis “Hepatitis und Drogengebrauch”.

Prof. Dr. Sebastian Scheerer

Prof. Dr. Sebastian Scheerer ist seit 1988 o. Professor für Kriminologie am Institut für Kriminologische Sozialforschung der Universität Hamburg und seit 1995 Vorsitzender der Gemeinsamen Kommision für das Aufbau- und Kontakstudium Kriminologie.

Prof. Dr. Henning Schmidt-Semisch

Diplom Kriminologe und Soziologe, Professor am Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften der Universität Bremen, Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP), Abt. Gesundheit & Gesellschaft. Er hat vor rund 30 Jahren ein umfassendes Modell zur Freigabe illegaler Drogen entworfen (“Die prekäre Grenze der Legalität. DrogenKulturGenuss”, München 1994). Seine Arbeitsschwerpunkte sind: Soziologie der Gesundheit, Sozialwissenschaftliche Sucht- und Drogenpolitikforschung, Gesundheit in Strafvollzug und Kriminalpolitik.

Feustel, R.; Schmidt-Semisch, H.; Bröckling, U. (Hg.), 2019: Handbuch Drogen in sozial- und kulturwissenschaftlicher Perspektive, Wiesbaden: Springer VS (2., erweiterte Auflage erscheint 2024), Schmidt-Semisch, H.; Thane, K., 2021: Moderne Drogenpolitik aus der Perspektive von Public Health, in: SuchtMagazin , 47 (3&4), S. 12 – 16

Universität Bremen
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Soziopolis
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Rüdiger Schmolke

Rüdiger Schmolke ist Politik- und Gesundheitswissenschaftler (MA Pol./MPH) und systemischer Organisationsentwickler und -berater. Er arbeitet seit mehr als 25 Jahren in der Drogenforschung, Beratung und Suchtprävention. Es ist Koordinator des Projekts SONAR – Safer Nightlife Berlin, Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Potsdam, Mitgründer der Drugchecking-Initiative Berlin-Brandenburg und Vorstandsmitglied des Sonics e.V. Bundesverbands für Safer Nightlife sowie des akzept e.V. – Bundesverbands für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik.

Dr. phil Wolfgang Schneider

Dr. Wolfgang Schneider ist geschäftsführender Leiter des niedrigschwelligen Drogenhilfezentrums Indro e.V. Münster, Vorstand im Landesverband akzept NRW sowie Autor und Herausgeber zahlreicher Veröffentlichungen u.a. Drogenmythen. Zur sozialen Konstruktion von “Drogenbildern” in Drogenhilfe, Drogenforschung und Drogenpolitik, Berlin 2000; Die “sanfte” Kontrolle. Suchtprävention als Drogenpolitik. Berlin 2006; Drogenhilfe und Drogenpolitik. Kritische Gegenwartsdiagnosen. Berlin 2009.

Sören Schröder

Sören Schröder ist Lehrer an einer Hamburger Stadtteilschule. In Fokus seiner Arbeit steht Harm Reduction Arbeit in der Partyszene sowie die akzeptierende Drogenarbeit mit Jugendlichen.

Prof. Dr. Anke Stallwitz

Prof. Dr. Anke Stallwitz ist Professorin für Sozialpsychologie an der Evangelischen Hochschule Freiburg, Studiengang Soziale Arbeit seit 2010. Sie arbeitete an zahlreichen Studien zu Drogenszenen in Deutschland, Schweden, Kanada und Großbritannien mit den Schwerpunkten soziale Strukturen, sozio-politische Einbettung, Gewalt (in Dealsituationen und gegen Frauen) und Peerinterventionen. Weitere Forschungs-, Lehr- und Praxisschwerpunkte umfassen Drogenmärkte und Migration, Drogenpolitik, partizipative Ansätze in Forschung und Politik und organisierte Drogenkriminalität.

Svea Steckhan

Svea Steckhan ist Soziologin und Kriminologin und forscht zum Umgang mit Drogen in unserer Gesellschaft. Ein Fokus liegt dabei auf der polizeilichen Perspektive zu Drogen und Drogenkriminalität, ein anderer darauf, wie in der Öffentlichkeit wahrnehmbare Phänomene, wie Drogenkonsum und Drogenhandel, von verschiedensten Akteuren bewertet und bearbeitet werden.

Dr. Fabian Pitter Steinmetz

Dr. Fabian Steinmetz ist Wissenschaftler und Berater im Fachbereich Toxikologie bei der internationalen Beratungsfirma Delphic HSE. Darüber hinaus ist er aktiv bei LEAP Deutschland und der European Coalition for Just and Effective Drug Policies (ENCOD). Schwerpunkte seiner Arbeit und Forschung sind Struktur-Aktivitäts-Beziehungen, toxikologische Risikobewertungen, Harm-Reduction-Maßnahmen und Regulatorik. In diesem Kontext setzt er sich für eine evidenzbasierte und menschenrechtskonforme Drogenpolitik ein.

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Prof. Dr. Heino Stöver

Prof. Dr. Heino Stöver ist seit 2009 Professor an der Fachhochschule Frankfurt am Main (Fachbereich 4 „Soziale Arbeit und Gesundheit“) mit dem Schwerpunkt „Sozialwissenschaftliche Suchtforschung“. Er ist zudem geschäftsführender Direktor des Instituts für Suchtforschung der Fachhochschule Frankfurt am Main (ISFF).

Professor an der Frankfurt University of Applied Sciences im Fachbereich “Soziale Arbeit und Gesundheit”.

Frankfurt University of Applied Sciences: Profil
Frankfurt University of Applied Sciences: Publikationen des ISFF
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Dr. Katja Thane

Dr. Katja Thane ist Sozialarbeiterin und Kriminologin. Sie lehrt und forscht am Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften der Universität Bremen. Ihre Schwerpunkte sind Drogenkonsumierende und Strafvollzug, Drogenhilfe, Sucht- und Drogenpolitik.

Dr. Rainer Ullmann

Dr. Rainer Ullmann war Hausarzt in Hamburg und behandelte seit 1990 Heroinabhängige mit Substitutionsmedikamenten. Er beschäftigt sich besonders mit der strafrechtlichen Verfolgung substituierender Ärzte.

Prof. Dr. Bernd Werse

Foto: NÓI CREW

Dr. Bernd Werse ist leitender Mitarbeiter am Centre for Drug Research, sozialwissenschaftliches Forschungsbüro an der Goethe-Universität Frankfurt a.M. Er beschäftigt sich u.a. mit den Konsummotivationen legaler und illegaler Drogen, Strukturen des Kleinhandels mit illegalen Substanzen, Drogentrends inklusive neuen synthetischen Substanzen.

  • Dipl.-Soziologe
  • Drogentrends/neue Entwicklungen beim Drogenkonsum, Drogenkleinhandel, Cannabis (Hintergründe und Konsummuster), Drogenpolitik, ‘harte’ Szenen von marginalisierten Menschen, die Drogen konsumieren
  • Buchveröffentlichungen: “Cannabis in Jugendkulturen” (2007), “Drogenmärkte” (Hg., 2008), “Friendly Business” (Mit-Hg., 2016), “Checking Drug-Checking” (Mit-Hg., 2019), “Who? Variation and distinction in the Euiropean druugs landscape” (Mit-Hg., 2021)

Goethe Universität FFM Centre for Drug Research
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Patrick Werth

Patrick Werth ist Heilpädagoge und arbeitet seit 2017 hauptberuflich in der Lehre und Forschung an unterschiedlichen Hochschulen. Zu seinen Schwerpunkten zählen die inklusive Kinder- und Jugendhilfe sowie der inklusive Kinderschutz. In der Praxis berät er Familien und Fachkräfte der Jugendhilfe zu unterschiedlichen Themen, bildet Insofern erfahrene Fachkräfte gemäß §8b SGB VIII aus und begleitet Organisationen bei der Entwicklung von Schutzkonzepten. Er vertritt den Standpunkt, dass die Folgen repressiver Drogenpolitik schädlich für Familien und deren Kinder sind, insbesondere wenn allein und kausal über den Konsum einer Substanz (speziell bei Cannabis) die elterliche Erziehungsfähigkeit in Abrede gestellt wird oder Kinder in Obhut genommen werden.

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Hubert Wimber

geb. 18.05.1949, Studium der Volkswirtschaftslehre und Sozialwissenschaften an den Universitäten Bochum und Göttingen, Diplom-Sozialwirt, nach Absolvierung des Referendariats für den höheren allgemeinen Verwaltungsdienst in unterschiedlichen Leitungsfunktionen in der Verwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen, vom 01.09.1997 bis zum 31.05.2015 Polizeipräsident in Münster, hat sich in dieser Funktion in unterschiedlichen Beiträgen und Diskussionen für eine nicht auf Strafverfolgung beruhende Drogenpolitik eingesetzt.

Dipl. FinW. Georg Wurth

Georg Wurth leitet seit 2002 den Deutschen Hanfverband (DHV), die Interessenvertretung der Befürworter einer Cannabis-Legalisierung. Seit seiner Selbstanzeige 1996 wegen einer geringen Menge Cannabis befasst er sich intensiv mit Drogenpolitik. Vor seiner Zeit beim DHV war er vor allem innerhalb diverser Arbeitsgruppen der Grünen und der Grünen Jugend aktiv. Wurth ist gelernter Finanzbeamter und hat Steuerrecht studiert. Außerdem hat er als Fraktionsvorsitzender der Grünen im Remscheider Stadtrat umfangreiche kommunalpolitische Erfahrungen gesammelt.

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In Erinnerung an Prof. Dr. Horst Bossong

† Verstorben am 15. Oktober 2020 in Essen

Prof. Dr. Horst Bossong war Dekan an der Universität Duisburg-Essen und Direktor des dortigen Instituts für Optionale Studien. Er lehrte und forschte am Institut für Soziale Arbeit und Sozialpolitik und veröffentlichte zahlreiche Beiträge zu Konzepten und Instrumenten der Sicherung und Finanzierung sozialer Leistungen, unter anderem zur Frage: “Was tun mit alt gewordenen Drogenabhängigen. Eine Herausforderung für vernetzte Hilfen” (Sozialmagazin. 32. Jg.. 2007). 1993 war Prof. Dr. Horst Bossong für seine wegweisende Arbeit als damaliger Drogenbeauftragter Hamburgs mit dem The H.B. Spear Award for Achievement in the Field of Control and Enforcement ausgezeichnet worden.

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